• Wozu erforschen wir die Erdatmosphäre?
  • Was erwartet dich noch in diesem Modul?

Momentaufnahme der Erdatmosphäre Bildquelle: NOAA

 

Stell dir vor: Es ist ein heißer Sommertag mit strahlendem Sonnenschein und du triffst dich, natürlich, mit deinen Freunden zum Schwimmen. Doch kaum angekommen schieben sich finstere Wolken über den Himmel und ein Gewitter vermasselt euch den Badespaß. Ein Blick in den Wetterbericht hätte euch die Enttäuschung vielleicht erspart, doch woher wissen die Meteorologen überhaupt, wann wo welches Wetter ist?

Um derartige Wettervorhersagen zu treffen ist es unverzichtbar die Vorgänge in unserer Atmosphäre zu beobachten und zu verstehen. Dabei geht es nicht nur um kurzfristige Wetterereignisse, sondern vor allem um die grundlegenden Eigenschaften und Dynamiken der Erdatmosphäre und darum, langfristige Trends zu erfassen (Stichwort Klimawandel). Dies erlaubt uns einerseits immer genauere Vorhersagen über das Wetter zu machen, um beispielsweise den Pfad eines Tropensturms besser vorherzusehen und so die betroffenen Menschen früher zu warnen. Andererseits können wir auch langfristige Trends erkennen, ob etwa die Zahl an Tropenstürmen zu- oder abnimmt, ob sie stärker oder schwächer werden, und welche Gebiete davon am meisten betroffen sind. Um ein derartiges Verständnis über die Erdatmosphäre zu erhalten sind genaue und möglichst flächendeckende Messungen unverzichtbar. Und genau darum soll es in diesem Modul gehen. Wir stellen eine moderne Methode zur Vermessung der Erdatmosphäre vor, die sogenannte Radiookultationsmethode, mit der unter anderem Grazer Forscherinnen und Forscher am Wegener Center für Klima und Globalen Wandel arbeiten.

Doch davor werden wir noch ein paar Grundlagen benötigen. So lernst du hier auch noch etwas über das ideale Gas und den Aufbau der Erdatmosphäre.

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